„Wolfsburg steht über München“ – Eine Fränkin lernt im neuen Polo Wolfsburg kennen

Elf Jahre lang hat Katharina Baunach in München gelebt und beim FC Bayern Fußball gespielt. Mit Bayern München wurde die heute 28-Jährige zwei Mal Deutsche Meisterin und gewann den DFB-Pokal. Zur neuen Saison kam die Abwehrspielerin nun nach Wolfsburg, unterschrieb beim VfL. Warum? „Wolfsburg steht über München“, so Katharina Baunach. Gilt das nur sportlich – oder auch für die Stadt? Auf einer Sightseeing-Tour im neuen Polo an der Seite ihrer neuen Kollegin Zsanett Jakabfi, die seit 2009 in Wolfsburg spielt und lebt, wollte Katharina das herausfinden.

Ihren Lieblingsort in Wolfsburg hat Katharina Baunach schnell gefunden. An der Autostadt. Am Mittellandkanal. Hier sitzt sie gerne am Wasser, trinkt einen Kaffee, genießt die Natur. „Das ist eine sehr schöne Gegend, direkt am Wasser gelegen und mit sehr viel Grün“, schwärmt die gebürtige Fränkin. 2006 war sie aus ihrer Heimat Würzburg nach München gezogen. Wolfsburg ist nun ihre zweite Station. Zum kicken. Zum leben.

An einem ihrer ersten freien Nachmittage in der Saisonvorbereitung schnappt sich Katha ihre neue Mannschaftskollegin Zsanett Jakabfi, um Team und Stadt kennen zu lernen. Bislang standen sie sich auf dem Platz gegenüber. „Jay“ Angreiferin – Katha Abwehrspielerin. Nun sitzen sie im roten Polo nebeneinander und machen das, was junge Frauen so machen beim Autofahren. Erzählen vom letzten Möbel-Einkauf, testen die Soundanlage des Polo, reden übers Leben, das Wetter, die Radarfallen in der Stadt, die Einrichtung der neuen Wohnung, den so angenehm erträglichen Verkehr im Vergleich zu München).

Die zwei VfL-Frauen sind mit dem neuen Polo beats unterwegs. Knallrot. Das fordert Katharina auf dem Beifahrersitz geradezu heraus, ein wenig den DJ zu geben. Sie schnappt sich „Jays“ Handy und testet deren Playlisten. „Wow, da kommt der Bass aber richtig.“ Katharinas Kommentar geht im Mitsingen von Zsanett unter.

Jay zeigt Katha das Wolfsburger Schloss. „Hier sind so viele grüne Flächen, total schön und entspannt“, bemerkt Katharina Baunach, als der Polo das Schloss erreicht: „Man merkt gar nicht, dass man in der Stadt ist. Das kannst Du mit München überhaupt nicht vergleichen.“​

2007 wurde Katharina Baunach als zweitbeste U-17-Nachwuchsspielerin mit der Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet und U-19-Europameisterin. Mit der U-20-Nationalmannschaft gewann sie im Jahr danach WM-Bronze. 2009 machte die Abwehrspielerin unter Silvia Neid ihre ersten beiden Länderspiele. Dann aber erlitt sie eine schwere Knieverletzung, musste lange pausieren. 2015 riss der Meniskus, wieder ein Jahr Reha statt Fußball. In Wolfsburg will die ehrgeizige Katha nun Reset drücken. Neustart. Und das beim Double-Sieger.

„Wolfsburg steht über München, weil die Truppe die höhere individuelle Klasse hat“, erklärt der Linksfuß seine Motivation für den Wechsel: „Man sieht sofort, dass hier sehr professionell gearbeitet wird. Auch die Erfolge sprechen dafür und auch, dass so viele Nationalspielerinnen aus verschiedenen Nationen zum VfL Wolfsburg kommen.“

Drei Stunden lang zeigt die gebürtige Ungarin Zsanett Jakabfi dem Neuling die Stadt. Kolumbianischer Pavillion, Allersee, vorbei an der Autostadt. „Das ist schon groß, das Werk. Oder?“, fragt Katharina ehrfürchtig und beeindruckt. „Ja, riesig“, schmunzelt „Jay“. Seit acht Jahren schon spielt die Stürmerin für den VfL Wolfsburg, gewann alle drei Meisterschaften mit dem Team, das Triple 2013, verteidigte 2014 den Champions-League-Titel.

„Wolfsburg ist schon meine zweite Heimat geworden“, sagt die 27-Jährige, die die Altstadt von Fallersleben besonders mag: „Ich bin schon viele Jahre hier und habe viele Freunde gefunden. Die Stadt ist klein aber fein und sehr grün, das gefällt mir sehr gut.“ Von 2008 bis 2010 war Zsanett drei Mal in Folge Ungarns Fußballerin des Jahres, nebenbei arbeitet sie seit Jahren in der Geschäftsstelle des VfL im Bereich Ticketing.

Die ein Jahr ältere Katharina hat das Nebenbei-Arbeiten in München gelassen. Dort arbeitet sie bei einem Tochterunternehmen des Sponsors. Wolfsburg ist nun ihre erste richtige Profi-Station. „Ich bin aus sportlichen Gründen nach Wolfsburg gekommen. Es war an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Hier habe ich die Chance als Vollprofi zu arbeiten, darauf freue ich mich“, so Katharina Baunach. Angebote aus dem Ausland schlug sie dafür aus.

Die gemeinsame Autofahrt zeigt, dass die Chemie stimmt. Auf die Zeit für einen gemeinsamen Kaffee bestehen die beiden Fußballerinnen. Die Mannschaft hat Katharina gut aufgenommen. Die Stadt zeigt sich heute zwar nicht von ihrer sonnigen Seite - dafür strahlt Katharina: „Es ist natürlich ein großer Unterschied, wenn man aus der Millionenstadt München nach Wolfsburg kommt. Aber ich bin positiv überrascht. Es fühlt sich viel familiärer an. Ich fühle mich sehr wohl hier.“

Mit jedem Kilometer wird die Stimmung lockerer. Die beiden machen ihre Späße mit der Kamera, die für das Erinnerungs-Video installiert ist und nehmen den neuen Polo genau unter die Lupe. Staunen vor allem über das Platzangebot und die Verarbeitung. „Der Wagen hat einfach genau die richtige Größe“, sind sie sich einig. Beide Kickerinnen haben eine Vorliebe für kleine Flitzer.

Die Fahrt endet am AOK Stadion. „Das solltest Du kennen“, stichelt „Jay“ beim Vorfahren. „Ja, ein schönes Stadion“, antwortet Katharina: „Aber ich habe keine guten Erinnerungen, weil wir im letzten Jahr ohne Punkte gefahren sind.“ Hier im Stadion wartet viel Arbeit auf Jay und Katha. Auch Zsanett war verletzt. Bis Februar hatte sie acht Tore in der Champions League erzielt. Dann bremste eine schwere Knieverletzung sie aus. Torschützenkönigin wurde sie mit den acht Toren trotzdem.

Gemeinsam wollen sie nun neu angreifen in der Königsklasse. Immerhin ist der letzte Triumph in der Champions League drei Jahr her. Und der erste Eindruck passt zu den großen Zielen: Katharina Baunach hat sich gut eingelebt in Wolfsburg, schätzt die familiäre Atmosphäre und die vielen grünen Orte zum Erholen. Und die Stadtrundfahrt mit Jay zeigt, dass auch das Team sie gut aufgenommen hat. Beste Voraussetzungen also, dass ihr in Wolfsburg der geplante Neustart wirklich gelingt.

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