Our American Dream

​Es kommt uns fast wie gestern vor, da standen wir zu zweit bei Eiseskälte auf dem Balkon von Markus und moderierten eifrig in die Kamera. Da war er allerdings noch weit entfernt, der „American Dream“, der uns beim Lesen der Ausschreibung zum VW-Fanreporter förmlich packte.


Rückblickend ging es dann jedoch Schlag auf Schlag: Markus wurde wenige Tage nach Bewerbungsschluss über unsere Zusage informiert, musste mir gegenüber in Absprache mit dem VW-Team jedoch noch einige Tage stillhalten. An einem Donnerstagabend war es dann aber soweit und Markus platzte mit einem Kameramann völlig überraschend in meine Wohnung und…nichts und! Ich war völlig überwältigt und wie Markus beschrieb „so sprachlos wie nie“.

​Das große Abenteuer begann an einem Mittwoch um 7 Uhr morgens. Unser Intercity startete pünktlich vom Kölner Hauptbahnhof Richtung Hannover Airport. Dort trafen wir am Gate auf Mannschaft und Verantwortliche. Spätestens jetzt war uns klar, dass dieser Trip ein ganz Besonderer werden sollte. Denn wir hoben mit einem eigenen Charterflieger Richtung Orlando ab. So viel Beinfreiheit und Sitzkomfort, wie auf diesem Flug, wünscht sich manch ein Kölner Student in seinem kleinen WG-Zimmer. Schon vorab des Fluges stellten wir uns bei der Mannschaft vor.
Doch noch bevor wir uns richtig vorstellen konnten, wurden die ersten „Schäfi, Schäfi“-Rufe immer lauter. Marcel Schäfer alias Markus Paszehr konnte diese verblüffende Ähnlichkeit schon bald nicht mehr von sich weisen, da ihn jeder nur noch mit „Schäfi“ ansprach. Es sollte sich den ganzen Trip lang durchziehen.

​Am ersten Tag durften wir bei einem Trainingslauf mit dem Team gleich mal unter Beweis stellen, ob in unserer Bewerbung nicht nur fälschlicherweise „Sportstudent“ stand. Die anschließende Abmoderation des Beitrags zeigte auch nach ruhigem Durchatmen: „Puh, das war anstrengend!“.
Abends wurde uns dann schon das erste große Highlight präsentiert: die National Hockey League (NHL). Die Tampa Bay Lightnings gingen als Heimteam an diesem Tag zwar gnadenlos mit 1:6-Toren unter, doch die Atmosphäre war dennoch einmalig. Die Amerikaner machten aus ihrer Sportart eine unglaubliche Show. Der Großteil des Spiels fand auf dem gigantischen Videowürfel statt. Sobald jemand im Bild war, schlug der Lärmpegel in die Höhe.


Was einen Tag später folgte, sorgt bei mir noch heute für wacklige Beine. Da war sie, live und in Farbe, die beste, größte und bekannteste Basketballliga der Welt, die NBA! Die Orlando Magics empfingen die Houston Rockets mit MVP-Anwärter James Harden. „Da kommst du einmal als Fan-Reporter in die USA, schaust auch noch ein NBA-Game und wer kommt tatsächlich genau zu dieser Zeit? James Harden! Ich dachte, mich tritt ein Pferd. Gibt´s noch Glück oder hatten wir alles?“ Scheinbar hatten wir das Glück stets für uns gepachtet und den Heimteams nichts mehr übriggelassen, denn auch diesmal setzten sich die Gäste durch. Allerdings war der unglaubliche James Harden an diesem Tag unglaublich schwach.
Aber was soll´s, wir hatten gerade erst alles aufgesaugt was ging, da flüsterte mir jemand etwas ins Ohr. Ich saß mit meinem 8 Dollar-schweren Orlando Magics Becher voller „wanna be“ Cola, die so sehr Kohlensäure vermissen ließ wie James Harden eine erfolgreiche Wurfausbeute da und musste mich festhalten. Parkett, Parkett, wir gehen auf´s Parkett! Ich habe weiter oben das Wort „sprachlos“ bereits schon einmal verwendet, aber ich kann einfach nicht in Worte fassen, was in mir abging als ich dieses f*****g geile Parkett der Orlando Magics betreten durfte.
„Dynamite, absolutely dynamite!“ würde Uwe Morawe womöglich schreien oder einfach nur awesome, awkward und breathtaking. Es war magisch!

 

 

 

​​Es blieb nicht die letzte besondere Begegnung. Bei der ersten Trainingseinheit trafen wir den aktuellen sportlichen Leiter der U23 vom VfL Wolfsburg, Pablo Thiam. Er ist der Afrikaner mit den meisten Einsätzen in der Fußball Bundesliga, spielte unter anderem für den 1. FC Köln, den FC Bayern München und eben den VfL Wolfsburg. Gemeinsam drehten wir einen Beitrag über das gigantische IMG-Trainingsgelände. Hier waren wirklich herausragende Trainingsmöglichkeiten für jeden Sportler gegeben. Es trafen sich unter anderem Footballer, Leichtathleten und Fußballer auf der riesigen Anlage. Hier hatten wir auch die Ehre uns mit Josué, dem Meisterkapitän des VfL Wolfsburg von 2009, über die alten Zeiten unter Felix Magath zu unterhalten. Er verriet uns auch seine Methode, wie er als brasilianischer Nationalspieler versuchte Lionel Messi im Duell gegen Argentinien zu verteidigen. Am Ende zeigte er uns noch seine technischen Fähigkeiten beim lockeren Hochhalten im Kreis.    
Nachdem das Team von Trainer Rüdiger Ziehl die erste Begegnung beim Florida Cup gegen die Tampa Bay Rowdies souverän mit 2:0 gewonnen hatte, durften wir in einer kompletten Trainingseinheit auch selbst aktiv werden. Beim gegnerischen Team steht der ehemalige englische Nationalspieler Joe Cole unter Vertrag, nach einem Interview mit ihm konnten wir im Training nur gut aussehen. Wir waren beeindruckt von der Professionalität des Trainings und der Schnelligkeit. Beim 5 vs. 5 auf kleinem Feld mit großen Toren blieb kein Moment zum Durchatmen. Ein Vertragsangebot blieb leider trotz des Trainerlobs für uns aus.

​Dafür zeigten Markus und ich unser ganzes Potenzial an der PlayStation im Fifa 17-Duell mit den E-Sportlern des VfL Wolfsburg. Wir mussten uns trotz einiger fieser Tricks knapp mit 2:3-Toren geschlagen geben. Die beiden Jungs spielen jedes Wochenende mindestens 40 Spiele, um sich für die großen Turniere zu qualifizieren.

 

 

​Den richtigen Fußballern der U23 reichten zwei Spiele, um den Florida Cup zu gewinnen. Es war die riesen Überraschung für den Regionalligisten, als sie sich im letzten Spiel im Elfmeterschießen gegen den brasilianischen Erstligisten Esporte Clube Bahia durchsetzten. Keeper Alexander Brunst avancierte durch drei gehaltene Elfmeter zum Mann des Tages. Direkt nach Spielende sprangen wir über die Bande und feierten mit dem Team in der Jubeltraube auf dem Platz. Brunst schenkte uns jeweils einen Handschuh als Erinnerungsstück. 


Es war der schöne Abschluss einer unglaublichen Zeit, denn nur einen Tag später ging es ins kalte Deutschland zurück. Alles in allem waren es die wohl aufregendsten und ereignisreichsten Tage, die Markus und ich sowohl vor, als auch hinter der Kamera mit dem VFL Wolfsburg gemeinsam erleben durften. Unbezahlbar waren diese Momente, die uns eine ganz persönliche Definition des „American Dream“ ermöglicht haben.
Vielen Dank, wir werden diese Zeit nie vergessen!

Die dargestellten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.

Die angegebenen Werte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren (z. B. Umgebungsbedingungen) beeinflusst. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifen usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen die Verbrauchs- und Fahrleistungswerte beeinflussen. Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.


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