Junior Coach: Anti-Rassismus Schulung

Individualschulung des VfL Wolfsburg in der VfL-Fußball-Welt.


NFV Junior-Coach Jonas Breuer vom VfL Stenum erlebt mit Volkswagen einen besonderen Tag beim VfL Wolfsburg.


Normalerweise erklärt der Jugendtrainer Jonas Breuer vom VfL Stenum seinen U6- und U10-Spielern, wie wichtig Fairness im Fußball ist. Doch am vergangenen Sonntag hörte er gespannt zu, als U23-Teammanager des VfL Wolfsburg Pablo Thiam und der deutsche U20-Nationalspieler Malcolm Badu von ihren Erfahrungen mit Diskriminierungen auf und neben dem Platz erzählten. Denn der 15-jährige Jonas Breuer nahm an einer Individualschulung des VfL Wolfsburg in der VfL-Fußball-Welt teil, die ihn für ein aktuelles und gesellschaftskritisches Thema sensibilisieren soll: Rassismus im Fußball. Volkswagen ist Partner des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) und ermöglicht ausgewählten Junior-Coaches in regelmäßigen Abständen die Teilnahme an besonderen Aktionen mit interessanten Inhalten, von denen einige mit und beim VfL Wolfsburg stattfinden. Der VfL Wolfsburg führt mit Schulklassen unter anderem fußballbezogene Projekte gegen Rassismus durch, um Schülerinnen und Schüler schon in jungen Jahren mit diesem gesellschaftlichen Problem zu konfrontieren und hierfür zu sensibilisieren. Daher lernte der Jugendliche bei dieser Junior-Coach-Aktion, wie er als Trainer kritische Situationen bei Fußballspielen erkennen kann, um darauf konfliktlösend reagieren und bei eventuellen Anzeichen in den eigenen Reihen intervenieren zu können. Nach der zweistündigen Lehreinheit folgte ein Fußballtag mit Höhepunkten: Denn Jonas Breuer nahm zunächst an einer exklusiven Stadionführung teil, ehe er im Anschluss Pablo Thiam und Malcolm Badu zu einem Erfahrungsaustausch traf.

Badu und Thiam sind sich über die Bedeutung dieser Schulung einig: Denn der in Guinea geborene Pablo Thiam, der mit Mitte Zwanzig erst spät die deutsche Staatsangehörigkeit erlangt hat, wies darauf hin, dass Rassismus im Fußball schon immer ein aktuelles Thema war: „Zu meiner aktiven Laufbahn war ich mit rassistischen Äußerungen im Spiel konfrontiert. Als Einzelner dagegen anzukämpfen, ist oftmals für einen betroffenen Spieler belastend. Umso wichtiger ist es, dass die Nachwuchstrainer so wie heute dahingehend geschult werden, in solchen Momenten korrekt eingreifen und den Spieler schützen zu können“. Der in Berlin geborene Malcolm Badu berichtete von seinen Erfahrungen: „Rassismus erfahre ich eher im Privatleben, denn beim Fußball wurde ich damit persönlich noch gar nicht konfrontiert. Jedoch weiß ich von Freunden, dass Beleidigungen aufgrund der Hautfarbe oder Herkunft leider öfters in den unteren Ligen vorkommen“, so der 20-Jährige, dessen Eltern aus Ghana stammen. Zum Abschluss dieses informativen Fußballtages wartete in der Volkswagen Arena ein Bundesligaspiel auf den 15-Jährigen: Und zwar zwischen VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach. „Das war ein sehr lehrreicher und besonderer Fußballtag beim VfL Wolfsburg. Das Seminar fand ich sehr interessant, denn dieses Thema ist bei der Trainerausbildung kein zentrales. Jetzt weiß ich, wie ich rechtzeitig bei solchen Vorfällen reagieren muss“, fasste Jonas Breuer den Besuch in Wolfsburg zusammen.


Die Lehrinhalte des Ausbildungsprogramms zum Junior-Coach sind sehr facettenreich: Themen wie Trainingsplanung und -steuerung oder korrekte Mannschaftsansprache zählen zu den Qualifikationsbausteinen. In 40 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten erfahren Mädchen und Jungen im Alter von 14 bis 18 Jahren alles über die Grundlagen einer Coaching-Tätigkeit. Mehr als 3.000 Nachwuchstrainer wurden auf diesem Weg schon in Niedersachsen ausgebildet. Im Anschluss an den „Junior-Coach“ sollen die Jugendlichen schnell erste Erfahrungen in der Praxis sammeln. Der NFV steht dabei helfend und beratend zur Seite. Vierteljährlich wird das Engagement von besonders engagierten Nachwuchstrainerinnen und -trainern in Schulen oder Vereinen vom NFV und seinen Partnern mit hochwertigen Prämien belohnt. Volkswagen unterstützt das Projekt als Partner des NFV nicht nur finanziell, sondern bietet den Nachwuchstrainern darüber hinaus interessante Inhalte wie Trainingsbesuche, Hospitationen, Austausch mit Profitrainern oder Schulungen.


Weitere Informationen finden sich unter www.junior-coach.de.

Die dargestellten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom aktuellen deutschen Lieferprogramm abweichen. Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.

Die angegebenen Werte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren (z. B. Umgebungsbedingungen) beeinflusst. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifen usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen die Verbrauchs- und Fahrleistungswerte beeinflussen. Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist. Effizienzklassen bewerten Fahrzeuge anhand der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung des Fahrzeugleergewichts. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen, werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser sind als der heutige Durchschnitt werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.


Die Volkswagen AG verwendet Bild / Textmaterial der Agenturen, Nachrichtendienste & Fotoagenturen: Imago Sportfotodienst GmbH Berlin